Berlin (dps). Wie das Bundesamt für Gesundheit und Physikschutz mitteilt, wachsen Haare deutlich schneller, wenn man sich bewegt. 150 Personen wurden zehn Monate lang getestet; in Zeitabschnitten von jeweils 14 Tagen mussten sie abwechselnd verreisen oder, möglichst still sitzend, zuhause bleiben. Fazit: Waren sie unterwegs, wuchsen ihre Haare im Durchschnitt mehr als doppelt so schnell.

Prof. Heinz Killing erklärt: „Das ist einleuchtend. Jede Bewegung kann nur erfolgen, wenn Zeit vergeht, es gibt also einen Zusammenhang zwischen Bewegung und Zeit. Ohne Zeit keine Bewegung. Neu ist der Umkehrschluss: Ohne Bewegung keine Zeit. Wer sich so wenig wie möglich bewegt, bleibt also länger jung.“ Die Folgen dieser Entdeckung für Fitnessstudios und den weltweiten Tourismus seien weitreichend und völlig unabsehbar. Mehrere Krankenkassen haben bereits protestiert.

spatz

Unser Spatz hat via Spreadshirt „was zum Anziehen“ bekommen. Alternativ gibt es Shirts für Kinder und eine Grillschürze. Im Anpreisen war ich noch nie besonders gut, ich weiß schon, warum ich nicht im Einzelhandel arbeite. Also, kauft es einfach und lasst euch nicht bequatschen.

© Bild: A. Temming

. huch

So sieht das aus, wenn man bei spreadshirt auf „bloggen“ klickt:
 egomanes, narzisstisches Luder

Spreadshirt Marktplatz-Motiv
egomanes, narzisstisches Luder

kaesenix© Paul-Georg Meister, pixelio.de

Es ist gut, Besuch zu haben: Man lernt seine Stadt kennen. Wie sonst wäre ich jemals ins Hard Rock Café Berlin gekommen? Dort ist es laut, langhaarig und tageslichtfern, und gut besucht. Man kann sogar T-Shirts kaufen, auf denen „Berlin“ steht, und diverse Autogramme, so weit ich das Angebot mit wenigen Blicken erhaschen konnte.
Manchmal sind es aber auch Kleinigkeiten, die plötzlich auffallen, wenn der Besuch etwas ganz anders macht als man selbst.
Ich mag es, mir ein gutes Stück Käse zu nehmen, in die andere Hand das Messer, bisweilen das Käsemesser, und dann hinein zu schneiden. Die Weichheit, die Frische, der Geruch, und man kann ganz demokratisch entscheiden, wie dick die Scheibchen sein sollen.
Fertig geschnittenen Käse aus der Tüte empfinde ich daher als unfrische Bevormundung.
Jeder wie er will. Wenn der Gast allerdings fragt, wie er sich dem Käsestück denn nun annhähern soll, damit der Käse überhaupt irgendwie aufs Brot kommt, wird mir klar: Ich kann beides, Tüte und Theke. Man lernt nicht nur seine Stadt kennen, sondern auch sich selbst. Ich steh auf wilde Gärten, und ich steh auf krumme Käsescheiben. Auf der anderen Seite wundere ich mich über Pappe unter der Fertigpizza (= integriertes Backpapier), da muss ich wiederum noch etwas üben.

vandalennix© A. Temming

Auch durch so etwas sich der Fahrpreis erhöhen kann. Ich bin mir nicht sicher, ob Yoda auch die Symbole gemalt hat. Gebirge bloß gut sein für? Gesehen gestern im 240er Bus.

evilboynix© A. Temming

Und noch mal zu den Zombies. Dass die Jungs gut singen können, wissen wir nicht erst seit Mick Jagger. Nein, war schon immer so. Neu ist, dass wir Sterblichen sie gut dabei beobachten können. Possierliche kleine Zombies krähen sich für uns die Seele aus dem Leib. In „Senso“-Manier müssen wir versuchen, ihre liebreizenden Melodien nachzuspielen. Auf der Site oben links.

Gestern liefen die Zombies vom Alex zum Brandenburger Tor. Bei zitty gibt es dazu einige Bilder. Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass so mancher herumlief wie immer. Wo war eigentlich die Moderatorin von irgendsoeinem Privatsender, Christiane Weißnichtwer, die Blonde von Irgendwas-TV? Nette Idee, allerdings haben etliche Zombies offensichtlich zu viel Spaß und bewegen sich anscheinend nicht zombiegemäß. Wo bleibt denn da die Wirkung?

UPDATE: Bei watch.berlin gibt es einen Film dazu von Marc Burth. Okay, das wirkt doch schon wesentlich gruseliger. Beeindruckend der Typ, der über den Boden kriecht, etwa kurz nach der Mitte des Films. Ob er das die ganze Strecke lang ausgehalten hat? Watch.berlin ist übrigens immer mal einen Besuch wert, macht Lust auf Berlin.


© Dennis Gerbeck
Wer den alten Schwänen schon mal auf die Federn gerückt ist, weiß, dass auf dem Gelände riesige, wahnsinnige, hungrige Hunde bellen. Respekt. Außerdem steh ich zur Zeit auf HDR. Dennis Gerbeck auch.

Bei den Pressemitteilungen der Berliner Polizei gibt es immer wieder Fundstücke. „An einer in den potenziellen Fluchtweg gehaltenen Gehhilfe scheiterte gestern Abend ein Handtaschenräuber in Kreuzberg.“ Ein Fluchtweg ist ein Fluchtweg, basta.

marien2nix Dies ist die verkleinerte Version. © A. Temming

marien3nixHier ein 1:1-Ausschnitt. © A. Temming

Viel zu müde zum Schreiben. Das alte Nikon-Objektiv ist fitter als ich. Der Retro-Adapter – ein klarer Fall für das Schlagwort „Glück“.