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SPIEGEL-ONLINE schreibt, „der Verfassungsschutz hält zudem Praktikanten für eine mögliche Gefahrenquelle.“ Es geht hier um chinesische Plagiathersteller – und um alle Praktikanten? Die vielen Helferlein, die sich wegen einer Chance das Bein ausreißen und richtig viel Spaß daran haben, die tun doch keinem was. Oder plaudern sie Wirtschaftsgeheimnisse aus und verzichten auf Gehalt, weil die Konkurrenz es bezahlt? Das ist schon irgendwie spannend.
Mal ehrlich, wer seinem Praktikanten richtige Betriebsgeheimnisse anvertraut, hat es nicht verdient, Chef zu sein. Wer nicht anders kann, weil er keine anderen Mitarbeiter hat außer Praktikanten, auch nicht.
Was wissen denn die Praktikanten beim Verfassungsschutz?
Ich kann nur empfehlen, ganz doofen Leuten ein Praktikum zu geben. So wie M. Ich schickte M. mit einer Vorlage an den Kopierer, wir brauchten einen Stapel neue Jobzettel. Er fragte, wie viele. Ja, Gott, wie viele eigentlich. Um ihn loszuwerden sagte ich „Hundert.“
Er ging, und es dauerte zwei Minuten, dann stand er im Türrahmen, sagte aber nichts. „Was?“ fragte ich. „Äm, äh, der Kopierer geht nur bis 99.“
M. war durchaus eine Gefahrenquelle, aber eine wichtige Information hätte er gar nicht erkannt.


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