strampler bugmenot © A. Temming

War das früher eigentlich auch schon so? Bei ebay muss man Gebühren berappen für Artikel, die man nicht verkauft hat. Der Reihe nach.
Klein Teman kommt zu ebay, um Sachen zu verkaufen. Sagt ebay: Ok, bekommen wir hier 9 Cent und da 10 Cent, und eine zweite Kategorie wär doch schön, und da noch 25 Cent und hier noch einmal 10, und noch ein paar Bilder, och naja.
Dann wartet Klein Teman.
Es kommen ein paar Mails. Reich! Acht Euro hier und sieben Euro da und so.
Danach trudeln die anderen Mails ein: Leider nicht verkauft. Leider nicht… Leider… auch nicht.

Die Rechnung. Erschütterung, die mit zehn kleinen Schnäpsen auch nicht abzustellen ist.
Am Ende hat Teman 28,30 Euro eingenommen.
Und 20,36 Euro an Gebühren verloren. Ein Witz.
Abgesehen davon stehen seit zwei Wochen 9 Euro von Käufern aus.
Voll das Geschäft, doch irgendwie nicht komplett überzeugend.
ebay erklärt dazu: „Das sind keine Verkaufsgebühren, sondern Angebotsgebühren. Sie haben den Service ja genutzt.“

a) War das früher auch schon so? In etwa 1999?
b) Stünde es ebay nicht gut zu Gesicht, auf Angebotsgebühren zu verzichten? Man hat zwar den Service genutzt, aber man hat ihn nicht erfolgreich genutzt. Wenn ich nach Amerika telefoniere und niemanden erreiche, muss ich doch auch nichts bezahlen, obwohl ich die Verbindung genutzt habe. Komm mir da jetzt bitte niemand auf Ideen.

Kinder, heute keine Pointe. Ich muss k…

Update: Die Zahl der verärgerten Kunden steigt schneller als der Aktienkurs.


1 Antwort zu „Gebührenfresser ebay“

  1. 1 saskia

    nee ebay hat letztes jahr kräftig die preise angehoben!

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