“…Sehr geehrte Fahrgäste, bitte achten Sie auf allein herumstehende Gepäckstücke und alarmieren Sie in Verdachtsfällen gegebenenfalls den Notruf….” ist auf den Laufbändern des Fahranzeigersystems zu lesen.
Die Fahrgäste schauen mißtrauischer heute, und glücklich kann sich nennen, wer keinen dunklen Hautton und Schnurbart hat.
“Aus Sicherheitsgründen bitten wir alle arabisch aussehenden Fahrgäste auszusteigen und zu Fuß zu gehen. Vielen Dank für ihr Verständnis”.
Dabei muß man sich hier doch eigentlich keine Sorgen machen, oder? Wegen den paar Sanis und Minenräumern in Afghanistan? Schließlich ist man auch immer nett zum libanesischen Falafelverkäufer.
Wobei, der verkauft ja gar keinen Alkohol, ist das ein Fundamentalist?
Sollte man im Herbst jetzt doch wieder Schröder wählen, damit Frau Merkel unsere Jungs nicht in den Irak schickt, Otto Heimatschutzminister und alles sicher bleibt?
Oder einfach ein Fahrrad kaufen? © Bild: A. Temming


0 Antworten zu „Ein Tag nach London“

  1. Keine Kommentare.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.